Partizipative Gruppengespräche

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Ausgangspunkt

Neben den regulären Kursangeboten und den offenen Treffen, gibt es bei unseren Zielgruppen den Bedarf an „strukturiertem Austausch“. Hier können die Gruppenmitglieder für sie selbst interessante Themen einbringen, die dann gemeinsam diskutiert werden. Diese Methode kann bei unterschiedlichen Formaten eingesetzt werden, z.B. in Frauenkursen, bei Elterntreffen, themenbezogenen Treffen oder Frühstückstreffen…

Zielgruppe

Unterschiedliche Zielgruppen: z.B. Frauen, Männer, Eltern, Jugendliche mit einem gemeinsamen Interesse bzw. einer Fragestellung

Ziele

  • Themen in ungezwungenem Rahmen besprechen
  • aktive Beteiligung an den Gesprächen und Mitbestimmung der zu besprechenden Themen soll erreicht werden
  • die Gruppenmitglieder nehmen sich selbst als kompetent wahr, sehen sich als Expert*innen bestimmter Themen, geben sich untereinander Anregungen und stärken sich
  • gegenseitiger Austausch steht im Mittelpunkt
  • der Kontakt miteinander wird gefördert

Methode

1,5-2 stündige Gruppentreffen mit strukturiertem Austausch, Gruppengröße sollte 15 Personen nicht überschreiten

Inhalte/Vorgehen

  • Eine moderierende Person, diese kann auch im Wechsel aus der Gruppe bestimmt werden.
  • Unterschiedliche Themen zu Erziehungsfragen, Gesundheitsfragen, Perspektivgestaltung
  • Formulierung von Forderungen, Empfehlungen, Lösungswegen, weiteren Themen, die besprochen werden sollen
  • Hinweise auf Einrichtungen, die gezielt unterstützen können
  • methodisch kann mit Postkarten, Bildern, Symbolen und Metaphern gearbeitet werden, um die eigene Position gezielt einzubinden
  • Planung weiterer Veranstaltungen
  • event. Ergebnisse/Vereinbarungen visualisieren

Auswertung

Eine Auswertung der Gespräche ist z.B. über eine anschließende „Feedback-Runde“ möglich. Denkbar ist auch die Abgabe von Bewertungspunkten beim Verlassen der Veranstaltung.
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Sonstiges

Denkbar ist eine Einbindung der Methode in Frauenkurse, Stadtteilarbeit o.ä. Projekte, in denen Gruppenarbeit bzw. Gruppentreffen fester Bestandteil sind.
    Europa foerdert
Das Projekt T:RIM wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert