Empowermentworkshop Muttersprache

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Ausgangspunkt

In unserer täglichen Arbeit – besonders in den von uns angebotenen Fördermaßnahmen und Kontaktangeboten für Frauen und Mütter, die häufig in Begleitung der Kinder teilnehmen – wurde schnell sichtbar, dass es Unsicherheiten in der Kommunikation mit dem Kind gibt. Mit dem Wunsch, den Kindern das Erlernen der deutschen Sprache möglichst zu erleichtern, wird häufig mit den Kindern Deutsch gesprochen. Da dieses aber nicht die eigene Muttersprache bzw. Erstsprache ist, wird diese von den Kindern fehlerhaft erlernt. Grundlage für das Erlernen einer weiteren Sprache ist die sichere Beherrschung der eigenen Muttersprache.

Zielgruppe

Mehrsprachige Eltern/Migrant*innen mit Kindern, die zwei- oder mehrsprachig aufwachsen

Ziele

• Informationen über mehrsprachige Erziehung, Rolle der Erstsprache
• Stärkung der eigenen sprachlichen Identität
• Arbeit am eigenen Selbstverständnis: Kommunikation mit dem eigenen Kind in der eigenen Sprache

Format

Regelmäßiges Kursangebot/Lerngruppe für mehrsprachig aufwachsende Kinder

Inhalte/Vorgehen

• Stärkung der Eltern in ihren eigenen Handlungskompetenzen, eigene Potentiale und Ressourcen erkennen
• eigene kulturelle und sprachliche Vielfalt als Chance erkennen und nutzen
• im geschützten Raum haben die Eltern die Möglichkeit, sich diesem Thema zu nähern und sich selbst auszuprobieren

Der genaue Ablauf wird mit den Referent*innen individuell festgelegt.

 

Referent*in/Dozent*in

Interkulturell geschulte Referent*in mit Erfahrung in der Migrationsarbeit und mit der Zielgruppe; wichtig ist eine entsprechende methodische Ausbildung/Kenntnisse sowie Empathie und Einfühlungsvermögen

Zeitraum/Dauer/Gruppengröße

Einmaliger Workshop (z.B. als Auftaktveranstaltung), der sich über 3 h streckt. Um einen vertrauten Rahmen zu gewährleisten, empfiehlt sich eine Gruppengröße von bis zu 10 Personen pro Kurs.

Räumlichkeiten und Ausstattung

Raum mit Platz für Stuhlkreis und der Möglichkeit, sich zu bewegen. Ggf. Flipchart und Moderationsmaterialien, Möglichkeit zum Abspielen von CDs/MP3s.

Ausgaben/Positionen

• Honorar für Referent*in
• Ggf. Raummiete
• Verpflegung/Catering
• Materialkosten: Moderationsmaterialien, Flipchartpapier usw.

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Werbung

Über Netzwerk- und Kooperationsparnter*innen, (mehrsprachiges) Informationsmaterial, Akquise über (Migrations)Beratungsstellen

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Sonstiges

Durchfürhung z.B. in Kooperation mit dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften.

    Europa foerdert
Das Projekt T:RIM wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert