Interkulturelles Herbstfest

Ausgangspunkt

Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2025 wurde ein „Interkulturelles Herbstfest“ konzipiert und umgesetzt, um Begegnung, Austausch und die Sichtbarkeit kultureller Vielfalt auf kommunaler Ebene gezielt zu fördern. Die Veranstaltung knüpft an bestehende Netzwerke der Integrationsarbeit an und verfolgt den Ansatz, Menschen aus unterschiedlichen Communities nicht nur einzuladen, sondern aktiv in die Gestaltung einzubeziehen. Dadurch wird ein Raum geschaffen, in dem kulturelle Ausdrucksformen sichtbar und erfahrbar werden.

Zielgruppe

  • Menschen aus migrantischen Communities
  • Angehörige der Mehrheitsgesellschaft
  • Familien
  • Haupt- und Ehrenamtliche im Integrationsbereich
  • Vertreter*innen von Institutionen (z. B. Beratung, Bildung, soziale Träger)

Ziele

  • Begegnung und Austausch auf Augenhöhe ermöglichen
  • Interkulturelle Sensibilität und gegenseitiges Verständnis stärken
  • Selbstwirksamkeit und gesellschaftliche Teilhabe fördern
  • Vielfalt sichtbar machen und Vorurteile abbauen
  • Impulse für interkulturelle Öffnung von Institutionen geben

 

Format

  • Organisiertes Fest mit einem starken informellen Charakter
  • Kombination aus kulturellem Programm, Begegnung und Austausch

Inhalte/Vorgehen

  • Internationales Buffet (überwiegend Mitbring-Buffet)
  • Kulturelles Programm (Musik, Gesang, Lesungen in verschiedenen Sprachen)
  • Offene Begegnungsräume durch flexible Sitz- und Stehbereiche
  • Kinderbereich mit Bastelaktion (z. B. Trommeln), Mal- und Spielecke

Referent*innen/Mitwirkende

  • Teilnehmende aus verschiedenen Communities (aktive Mitgestaltung)
  • Lokale Initiativen und Einzelpersonen
  • Hauptamtliche für Organisation und Koordination

Zeitraum/Dauer/Gruppengröße

  • Dauer: ca. 2-3 Stunden
  • Teilnehmende: ca. 50-80 Personen

Räumlichkeiten und Ausstattung

  • Barrierearmer, ausreichend großer Veranstaltungsraum
  • Flexible Raumgestaltung (Buffet, Austausch, Bühne)
  • Technik: Mikrofone, Lautsprecher, ggf. Licht
  • Küchenmöglichkeiten für Getränke und Buffet
  • Dekoration zur Unterstützung einer offenen Atmosphäre
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Organisatorische Umsetzung

  • Frühzeitige Planung von Termin und Raum
  • Aktive Ansprache von Mitwirkenden für das Programm
  • Organisation von Buffet und Catering
  • Mehrkanalige Öffentlichkeitsarbeit (Flyer, Social Media, persönliche Ansprache)
  • Klare Zuständigkeiten im Team (Programm, Technik, Catering, Kinderbereich)
  • Strukturierter Ablauf und Vorbereitung am Veranstaltungstag

Ausgaben/Positionen

  • Raumnutzung (ggf.)
  • Technik
  • Druckkosten (Flyer, Poster)
  • Catering / Verpflegung
  • Dekoration
  • Honorare für Beiträge
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Werbung

  • Mehrsprachige Flyer und Poster
  • Social Media und E-Mail-Verteiler
  • Persönliche Ansprache über Netzwerke und Multiplikator*innen
  • Einbindung lokaler Presse

Nachhaltigkeit

  • Stärkung und Ausbau von Netzwerken im Integrationsbereich
  • Niedrigschwelliger Zugang zu weiterführenden Angeboten
  • Förderung von Teilhabe und Engagement
  • Impulse für interkulturelle Sensibilisierung in Institutionen
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Sonstiges:

  • Offene, wertschätzende Atmosphäre als zentraler Erfolgsfaktor
  • Sensible und inklusive Moderation
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Besonderheiten des ländlichen Raums:

  • Persönliche Ansprache besonders wichtig
  • Weniger vorhandene Begegnungsräume → hohe Relevanz solcher Formate
  • Stärkung lokaler Netzwerke und Zusammenarbeit
  • Erreichbarkeit und Mobilität berücksichtigen

Ausführliches Best-Practice-Beispiel (PDF)