Aktionstag gegen Rassismus

Ausgangspunkt

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus wurde ein offener Aktionstag im Kassebeerschen Haus in Northeim durchgeführt. Ziel war es, Begegnung, Beteiligung und gesellschaftlichen Dialog niedrigschwellig zu fördern. Durch das offene Mitmachformat konnten Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Vorerfahrungen spontan teilnehmen. Gleichzeitig wurde ein leerstehendes Gebäude als Ort der Begegnung und gesellschaftlichen Teilhabe belebt.

Zielgruppe

  • Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte
  • Familien, Kinder und Jugendliche
  • Schulklassen
  • Interessierte Bürger*innen
  • Haupt- und Ehrenamtliche
  • Multiplikator*innen und Fachkräfte aus Bildung, Integrations- und Demokratiearbeit

Ziele

  • Niedrigschwellige Beteiligung und Begegnung ermöglichen
  • Interkulturellen Dialog und gegenseitiges Verständnis fördern
  • Interkulturelle Sensibilität stärken sowie Vorurteile und Rassismus abbauen
  • Demokratiebildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern
  • Gesellschaftliche Teilhabe und Selbstwirksamkeit stärken
  • Kooperation verschiedener Projekte sichtbar machen

 

Format

  • Offener Mitmach-Aktionstag ohne Anmeldung
  • Kombination aus kreativen, bewegungsorientierten und dialogischen Angeboten
  • Fachvortrag als Abschluss des Programm

Inhalte/Vorgehen

  • Tanzworkshops (Breakdance, Hip-Hop, Afrobeat und House)
  • Moderiertes Dialogformat
  • Kreative Mitmachaktion „Schwarmkunst“
  • Ausstellung zum Grundgesetz
  • Vortrag zum Thema Alltagsrassismus mit anschließendem Austausch
  • Offener Einstieg während der gesamten Veranstaltungszeit

Referent*innen/Mitwirkende

  • Externe Referent*innen und Künstler*innen
  • Mitarbeitende der beteiligten Projekte der Werk-statt-Schule
  • Gemeinsame Organisation und Betreuung der Angebote

Zeitraum/Dauer/Gruppengröße

  • Dauer: ca. 5 Stunden
  • Besucher*innen: ca. 70–80 Personen
  • Offenes Kommen und Gehen ohne Anmeldungg

Räumlichkeiten und Ausstattung

  • Kassebeersches Haus in Northeim
  • Verschiedene Räume für Workshops, Dialog, Vortrag und Ausstellung
  • Technik: Mikrofone, Lautsprecher, Laptop und Beamer
  • Materialien für Kreativangebote
  • Eingangsbereich barrierearm zugänglich
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Organisatorische Umsetzung

  • Gemeinsame Planung mehrerer Projekte der Werk-statt-Schule
  • Einbindung externer Referent*innen und Künstler*innen
  • Planung von Programm, Technik und Räumen
  • Betreuung der Mitmachstationen
  • Öffentlichkeitsarbeit über verschiedene Kanäle
  • Klare Aufgabenverteilung im Organisationsteam

Ausgaben/Positionen

  • Honorare für Referent*innen und Künstler*innen
  • Technik
  • Materialien für Mitmachaktionen
  • Druckkosten für Öffentlichkeitsarbeit
  • Dekoration
  • Verpflegung der Mitwirkenden
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Werbung

  • Flyer und Plakate
  • Pressearbeit
  • Social Media
  • E-Mail-Verteiler
  • Persönliche Netzwerke
  • Direkte Ansprache von Schulen

Nachhaltigkeit

  • Gewinnung neuer Zielgruppen für Integrations- und Demokratiearbeit
  • Stärkung projektübergreifender Kooperationen
  • Niedrigschwelliger Zugang zu weiterführenden Angeboten
  • Übertragbares Beteiligungsformat für zukünftige Aktionswochen
  • Förderung von Begegnung, Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt
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Sonstiges:

  • Offene und wertschätzende Atmosphäre als zentraler Erfolgsfaktor
  • Kostenfreie Teilnahme ohne Anmeldung
  • Aktive Beteiligung statt passiver Veranstaltungsbesuch
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Besonderheiten des ländlichen Raums:

  • Niedrigschwellige Begegnungsangebote haben eine besondere Bedeutung
  • Nutzung eines Leerstands als neuer Ort der Begegnung
  • Erreichen auch spontaner Besucher*innen
  • Stärkung lokaler Netzwerke und projektübergreifender Zusammenarbeit

Ausführliches Best-Practice-Beispiel (PDF)