Entlastende Gespräche für Ehrenamtliche

E

Ausgangspunkt

Bei der Koordinierung der Ehrenamtlichen konnten zwischen den Fällen ähnliche Problemlagen identifiziert werden. Besonders bei sehr intensiven Fällen äußerten die freiwilligen Helfer*innen Gesprächsbedarf zu ihren Herausforderungen in der Begleitung Geflüchteter. Ein pädagogisch begleitetes Gesprächsangebot in der Gruppe kann bei drohender Überlastung gegensteuern und den Austausch untereinander fördern.

Gleichzeitig können so Grenzen in der ehrenamtlichen Arbeit aufgezeigt werden und wann eine Vermittlung an professionelle Stellen sinnvoll sein kann.

Zielgruppe

Freiwillige Helfer*innen/Ehrenamtliche in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit

Ziele

Ehrenamtliche in ihrer Arbeit stärken und unterstützen

Format

1,5 – 2 stündige Treffen in der Gruppe, offen für jede*n Interessiert*en

Inhalte/Vorgehen

Problemlagen besprechen, Abgrenzung „lernen“, Möglichkeiten der Weitervermittlung erörtern, Überforderung vorbeugen

Referent*in/Dozent*in

Gesprächsführung durch pädagogische Mitarbeiter*in/Fachkraft und/oder in der Migrationsarbeit erfahrene Mitarbeiter*in. Zusätzlich begleitende Beratung/punktuelle Einbindung einer therapeutischen Fachkraft bspw. des sozialpsychiatrischen Dienstes oder eines/einer Supervisor*in.

Zeitraum/Dauer/Gruppengröße

Treffen nach Bedarf, je nach Nachfrage regelmäßig im 1 -2 Wochenabstand oder punktuell mit Ankündigung

Räumlichkeiten und Ausstattung

1 Raum mit entsprechender Bestuhlung, ggf. Moderationsmaterialien + Flipchart

Ausgaben/Positionen

Ggf. Honorare bei unterstützender Moderation Ggf. Verpflegung
w

Werbung

Bedarf/Angebot bestenfalls im persönlichen Gespräch klären. E-Mail Verteiler, Ankündigungen auf der eigenen Homepage, in der lokalen Presse/Zeitung und eventuell über Kooperationspartner*innen
k

Sonstiges

Bei Fotos an Einwilligungserklärung denken.

    Europa foerdert
Das Projekt T:RIM wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert